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Finanzamt auf ehemaligem Wäscherei-Standort setzt auf "saubere" Geothermie

Wir haben die Grundwassersanierung einer Altlast mit geothermischer Energiegewinnung kombiniert.

Projektträger: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben

Projektstandort

Garmisch-Partenkirchen

Garmisch-Partenkirchen

Kontakt

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Dr. Eckstein
Tennesseeallee 2-4
76149 Karlsruhe
Tel: (0721) 7507121
andy.eckstein[at]bundesimmobilien.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Das Grundwasser aus der Sanierung wird zum Heizen und Kühlen genutzt.

Kosten: Gesamtkosten: 195.000 Euro
Fotos
Klicken Sie auf ein Bild (insgesamt 1 Bilder)

Beschreibung

Auslöser
Für den Neubau des Finanzamtes Garmisch-Partenkirchen wurde nach einem sinnvollen und kostengünstigen Energiekonzept gesucht. Wir haben die bestehende Grundwassersanierung in die geplante geothermische Grundwassernutzung integriert.
Durchführung
Das Finanzamt wurde auf dem Standort einer ehemaligen Wäscherei der US-Army errichtet. Durch die Wäscherei wurde im Grundwasser ein Lösemittel-(LHKW-) Schaden verursacht.

Das belastete Grundwasser wird über zwei Brunnen aus dem direkten Abstrom des Schadenszentrums und dem weiteren Grundwasserabstrom gefördert, über Nass-Aktivkohle gereinigt und anschließend der geothermischen Grundwassernutzung zugeführt.

Für die geothermische Grundwassernutzung wird dem geförderten Grundwasser die Wärme mittels Wärmetauscher entzogen. Danach wird das Wasser über Sickerbrunnen auf dem Grundstück rückgeführt

Die Grundwassersanierungsanlage und die Anlage zur geothermischen Grundwassernutzung wurden in den Keller des Neubaus verlegt, damit nach außen ein stimmiges Gesamtbild entsteht.

Verwirklicht wurde das Projekt durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Zusammenarbeit mit dem Freistaat Bayern bzw. dem Finanzamt Garmisch-Partenkirchen.

Beispiel gemeldet:05/2012
zuletzt aktualisiert:09/2021

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