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Neubau einer Schulmensa in Passivhausbauweise

Hochwärmegedämmter, kompakter Holzbau erhält Lüftung mit Wärmerückgewinnung und Süd-Fensterfassade.

Projektträger: Stadt Nürnberg

Projektstandort

Nürnberg

Nürnberg_georeferenzierung

Kontakt

Eva Anlauft
Marientorgraben 11
90402 Nürnberg
Tel: (0911) 231-4264
eva.anlauft[at]stadt.nuernberg.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Primärenergiebedarf beträgt inklusive Küche nur 123 kWh / m² und Jahr

Nutzen: Der Jahreprimärenergiebedarf beträgt nur 65 kWh/m² ohne Küche. Mit Küche verdoppelt sich der Wert auf 125 kWh/m² und Jahr.

Kosten: Gesamtkosten: 2.074.000 Euro

Förderung: Zuschuss: 15.000 Euro
  Fördergeber: N-ERGIE AG im Rahmen des CO2-Minderungsprogramms
Fotos
  • Außenansicht der neuen Mensa
  • Blick durch die Fensterfassade
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(insgesamt 2 Bilder)

Beschreibung

Auslöser
Das Neue Gymnasium in Nürnberg sollte auf dem Schulgelände ein eigenes Gebäude zur Nutzung als Mensa und Nachmittagsbetreuung erhalten.

Aufgrund begrenzter Platzverhältnisse wurde ein kompakter, eingeschossiger Holzbau geplant. Da für die Küche und den Speisesaal ohnehin eine Lüftungsanlage integriert werden musste, wurde der Neubau in Passivhausstandard geplant. Dieser Entschluss entspricht auch den Klimaschutzzielen der Stadt Nürnberg.
Durchführung
Realisiert wurde ein kompakter, eingeschossiger Holzbau mit einer großen Fensterfassade auf der Südseite. Der Rohbau wurde in Holzständerbauweise errichtet.

Der Neubau ist hochwärmegedämmt und wird über eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung belüftet und gekühlt. Unterstützt wird die Anlage über die Vortemperierung mittels Erdsonden.

Der Restwärmebedarf wird über einen Gasbrennwertkessel bereitgestellt. Die Jahresprimärenergie beläuft sich auf insgesamt 123 kWh / m² mit Küche (ohne Küche 65 kWh / m²).

Im ganzen Gebäude finden sich Deckeneinbauleuchten mit energieeffizienten Kompaktleuchtstofflampen inklusive Klarglasabdeckung. Präsenzmelder und Tageslichtsensoren steuern die Beleuchtung raumweise.
Tipps
  • Die Projektleitung sollte in enger Abstimmung mit dem Fachplaner eine Funktionsbeschreibung mit abgeleiteter Regelstrategie direkt vor der Ausführungsplanung erstellen. So können frühzeitig Vorgaben für eine effiziente Regelung der Wärmeerzeugung und der Lüftungsanlagen gemacht und in die Ausführungsplanung integriert werden.
Stolpersteine
  • Größer als erwartet war der Abstimmungsbedarf zur energieeffizienten Einbindung der Gasbrennwerttherme in Kombination mit den Heizkreisen und der Warmwasserbereitung sowie der Erdsondenanlage. Projektleitung, Heizungs-/Lüftungsplaner und die beteiligten Firmen fanden schließlich Lösungen, ohne Mehrkosten zu verursachen.

Beispiel gemeldet:03/2011 

Links und Downloads

Schulmensa in Passivhausbauweise

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