Kontrast Gebärdensprachvideo Leichte Sprache Informationen zur Schriftgröße

Sanierung einer Lüftungsanlage

Ganzheitliches Konzept optimiert Lüftungsanlage einer Vierfach-Sporthalle energetisch.

Projektträger: Stadt Nürnberg

Projektstandort

Nürnberg

Nürnberg_georeferenzierung

Kontakt

Markus Aurbach
Marientorgraben 11
90402 Nürnberg
Tel: (0911) 231-4721
markus.aurbach[at]stadt.nuernberg.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
86 % Energieeinsparung!

Einsparungen: CO2-Einsparung: 67 t / Jahr
  Energieeinsparung: 107.100 kWh / Jahr
  Kosteneinsparung: 18.000

Kosten: Gesamtkosten: 89.000 Euro
Fotos
  • Thermografieaufnahme der Sportbodenheizung
  • Innenansicht der Halle nach Sanierung
  • neue, selbstregulierende Lüftungsgitter
  • Neu montierter Abluftventilator Sporthalle
Klicken Sie auf ein Bild
(insgesamt 4 Bilder)

Beschreibung

Auslöser
Das Kommunale Energiemanagement (KEM) der Stadt Nürnberg ist das Kompetenzzentrum für Energiemanagement und wichtiger Bestandteil des technische Gebäudemanagements. Ziel des KEM ist die Kostensenkung und die Verbrauchsoptimierung für Energie und Wasser in städtischen Liegenschaften.

Die Sporthalle in der Pommernstraße, gebaut vor ca. 30 Jahren, wurde in den Jahren ihres Betriebes energetisch nicht verändert. Für das KEM bestand Handlungsbedarf, die Energie-Einsparpotenziale zu analysieren und mit geeigneten Maßnahmen auszuschöpfen.
Durchführung
Bei der Umsetzung des Projekts wurde besonderer Wert auf eine detaillierte Analyse der kompletten Anlage, inklusive der Heizung gelegt. Aus den Ergebnissen der Analyse wurde ein umfassendes Lüftungs- und Regelungskonzept erarbeitet und konsequent umgesetzt. Das Konzept beruht auf der Optimierung der Lüftungsanlagen als Gesamtsystem und bewirkt damit einen besonders geringen Energieverbrauch.

Durch die nun regelmäßige Aufzeichnung der Verbräuche in Verbindung mit einer innovativen Fernvisualisierung, kann die Anlage jederzeit bedarfsgerecht gesteuert und kontinuierlich bei optimalem Wirkungsgrad betrieben werden.

Dieses Vorgehen ist vorbildlich und prinzipiell auf viele andere Sporthallen übertragbar. Das Projekt zeigt, dass mit einer strukturierten Planung, guten Ideen, klassischen Energieeffizienzmaßnahmen und einer zielgenauen

Regelung hohe Energieeinsparungen möglich sind, auch ohne eine vollständige Neuinstallation vornehmen zu müssen.
Tipps
  • Allein die Ventilatoren auszutauschen ist nicht unbedingt wirtschaftlich. Eine maximale Energieeinsparung kann nur durch ganzheitliche Analyse und Konzeption erreicht werden.
  • Bei größeren Anlagen ist der Einbau von Energiezählern auf jeden Fall zu empfehlen. Durch die regelmäßige Aufzeichnung der Verbräuche in Verbindung mit einer Fernvisualisierung kann eine schnelle und einfache Anlagenoptimierung erreicht werden.

Beispiel gemeldet:03/2011 

Zurück zu Übersicht