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Bürger-Photovoltaikanlage

Die Bürger-Photovoltaikanlage ist eine Komponente auf dem Weg zur Umsetzung des Wirsberger Energiekonzepts.

Projektträger: Markt Wirsberg

Projektstandort

Wirsberg

Wirsberg_georeferenzierung

Kontakt

Norbert Specht
Bauamt
Sessenreuther Str. 2
95339 Wirsberg
Tel: (09227) 932-14
poststelle[at]markt-wirsberg.de

Nutzen und Kosten

besonders schnell – braucht nicht viel Zeit zur Umsetzung
Vom Beschluss des Gemeinderates, das Rathausdach zur Verfügung zu stellen, bis zur Inbetriebnahme rund 6 Monate.

Einsparungen: CO2-Einsparung: ca. 10 t / Jahr

Kosten: Gesamtkosten: 120.000 Euro
Fotos
  • Markt Wirsberg
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(insgesamt 1 Bilder)

Beschreibung

Auslöser
Der Markt Wirsberg entwickelte in den 1990er-Jahren im Rahmen der AGENDA 21 für den Ort ein Verkehrsberuhigungs- und Energiekonzept, das heute schrittweise umgesetzt wird.

Nachdem die Bürgerwindkraft-Anlage auf dem Sessenreuther Berg 2002 erfolgreich in Betrieb genommen wurde, hat der Marktgemeinderat im Sommer 2007 beschlossen, das Rathausdach gegen eine geringe jährliche Miete für eine Bürger-Photovoltaikanlage zur Verfügung zu stellen. Denn eine größere Anlage kann wirtschaftlicher betrieben werden, als viele kleine Einzelanlagen auf Privatdächern.
Durchführung
Als das Rathaus kurze Zeit später für die Renovierung der Fassade eingerüstet wurde, nutzte die Marktgemeinde die Gelegenheit und ließ die Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 22 kWp von der Firma Limmer & Söllner (Altenkunstadt) aufstellen. So war es möglich, die Bürger-Photovoltaikanlage schnell zu realisieren, denn schon im Dezember 2007 ging sie ans Netz. Seither liefert die Anlage jährlich rund 18.000 kWh Strom.

Die Bürgern von Wirsberg konnten sich je mit einem Betrag von 3.000 Euro an der Anlage beteiligen. Heute sind an der Anlage die Gemeinde und sieben weitere Kommanditisten beteiligt. Komplementär, das heißt persönlich haftender Gesellschafter, ist die Firma Limmer & Söllner. Als solcher übernimmt sie die Geschäftsführung der Kommanditgesellschaft aber auch die Wartung der Photovoltaikanlage. Die Gesellschafter haben sich darauf verständigt, den Verwaltungsaufwand möglichst gering zu halten. Deshalb gibt es vorläufig nur alle zwei Jahre eine Gesellschafterversammlung.

In den ersten Jahre werden die erzielten Gewinne nicht an die Gesellschafter ausgeschüttet. Denn zuerst sollen die Schulden getilgt werden. Erst wenn sich die Investition amortisiert hat sollen die Gewinne ausgeschüttet werden. Angestrebt wird eine jährliche Rendite von sechs Prozent.

Beispiel gemeldet:05/2011 

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