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Erweiterung Grundschule Giebelstadt durch Neubau

Der 760 qm große Erweiterungsbau wurde als bundesweites Pilotprojekt als "Bildungsgebäude im Effizienzhaus Plus Standard" geplant und errichtet.

Projektträger: Markt Giebelstadt

Projektstandort

Giebelstadt

Giebelstadt

Kontakt

Haase & Bey Architekten PartGmbB
Jürgen Schrauth
Julius-Echter-Straße 59
97753 Karlstadt
Tel: (09353) 98280
info[at]haase-bey-architekten.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Der Energiebedarf für Wärme und Strom wird in der Jahresbilanz durch die Sonnenenergie (PV-Anlage) vollständig abgedeckt. Überschüsse der PV-Anlage werden auf dem Gelände für die Bestandsschule genutzt.

Kosten: Gesamtkosten: ca. 2,2 Mio. Euro
  Weitere Angaben: Baukosten KG 300+400

Förderung: Zuschuss: ca. 1,1 Mio. Euro
  Fördergeber: Regierung von Unterfranken
Fotos
Klicken Sie auf ein Bild (insgesamt 2 Bilder)

Beschreibung

Auslöser
Der Erweiterungsbau beinhaltet dringend von der Schule benötigte Räume für die Mittags- und Ganztagsbetreuung mit einer Schülerbibliothek sowie einer Mittagsverpflegung mit Ausgabeküche und Speiseraum. An der Planung arbeiteten Bauherr/innen, Nutzer/innen, Architekt/innen und Fachingenieur/innen von Anfang an integral zusammen.
Durchführung
Das Büro Haase&Bey erarbeitete in Rahmen einer Machbarkeitsstudie eine Erweiterung des bestehenden Komplexes auf der Nordseite des Grundstücks, so dass ein großer Innenhof entsteht, der von den bestehenden Gebäuden und dem neuen Gebäude umgeben ist. Dieser Hof ermöglicht es den Kindern der Ganztagsbetreuung von den neuen Räumen direkt nach draußen zu gehen, auch vom Speisesaal aus.

Der 760 m2 große Erweiterungsbau wurde als bundesweites Pilotprojekt als "Bildungsgebäude im Effizienzhaus Plus Standard“ geplant und errichtet. Der Effizienzhaus Plus Standard bei Bildungsbauten (Modellvorhaben) bedeutet, dass das Gebäude in der Jahresbilanz von Wärme und Strom mehr Energie erzeugt als es verbraucht.

Der Bau ist komplett in Holzrahmenbauweise gefertigt. Die abgehängten Holzdecken bringen eine große Wärme und Gemütlichkeit in die Innenräume. Der hohe Dämmstandard und die kontrolliert belüfteten Räume mit Wärmerückgewinnung sorgen für einen minimierten Wärmebedarf, welcher mittels Wärmepumpen und Niedertemperatur-Deckenheizelemente im Gebäude verteilt wird. Auf dem nach Süden gerichteten Pultdach wurde eine Photovoltaikanlage mit rund 55 kWpeak installiert. Die Überschüsse kommen dem bereits sanierten Bestandsgebäude zugute.
Weiterhin werden durch die Holzbauweise und schadstoffarme Baumaterialien die Nachhaltigkeitsaspekte für einen zukunftssicheren Schulbau gewährleistet.

Für die ersten beiden Betriebsjahre wurde ein Monitoring – begleitet durch die TU Dresden – durchgeführt, welches die gesteckten Ziele bestätigt hat. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) förderte die integrale Planung im Vorfeld, die wissenschaftliche Begleitung sowie die Maßnahmen zur Qualitätssicherung und dem Monitoring.

Nutzen:
  • optimale Lehr- und Lernbedingungen
  • niedrige Unterhaltskosten
  • künftige Anforderungen erfüllt (keine Nachrüstverpflichtungen)


Beispiel gemeldet:05/2021 

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