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Kommunales Energiemanagement für den Schulverband Hofheim

Durch "nicht oder gering investive Maßnahmen" wird der Energiebedarf der Liegenschaften des Schulverbandes Hofheim nachhaltig gestaltet und gesenkt .

Projektträger: Schulverband Hofheim

Projektstandort

Hofheim i.UFr.

Hofheim i.UFr.

Nutzen und Kosten

besonders schnell – braucht nicht viel Zeit zur Umsetzung
Maßnahmen zur Reduktion des Energiebedarfs und auch zur Steigerung der Energieeffizienz können durch Vor-Ort-Besichtigungen der Liegenschaften identifiziert werden. Die Maßnahmen umfassen beispielsweise einen Beleuchtungstausch der Klassenzimmer, welcher im Vergleich zu anderen Maßnahmen zügig umgesetzt werden kann. Verbesserungsmaßnahmen in der Steuer- und Regelungstechnik der Energieversorgung, v.a. mit Wärme, kann ebenfalls schnell umgesetzt werden.

Einsparungen: CO2-Einsparung: 20 % des Strombedarfs

Nutzen: Der Beleuchtungstausch und der hydraulische Abgleich in Schule und Mehrzweckhalle wird über einen längeren Zeitraum durchgeführt. Diese sind bislang noch nicht komplett abgeschlossen, wodurch noch keine belastbaren Erkenntnisse der Auswirkung auf den Energiebedarf gewonnen werden konnten.

Beschreibung

Auslöser
Bereits ab dem Jahr 2010 wurde ein kommunales Energiemanagement (KEM) für diese Gebäude selbständig angegangen. Im weiteren Verlauf gab es Unterstützung durch das Umweltbildungszentrum im Landkreis. Aufgrund der begrenzten Finanzmittel konnten diese jedoch nur bis zu einem gewissen Punkt in Anspruch genommen werden. Im Jahr 2014 kam durch die GUT Haßberge mbH ein neuer Anstoß zur Durchführung des KEM, da aufgezeigt wurde, dass die Kosten hierfür durch Fördermittel teilweise refinanziert werden können.
Durchführung
Das Kommunale Energiemanagement für den Schulverband Hofheim umfasst die Schule und die Mehrzweckhalle in Hofheim. Durch mehrtägige Vor-Ort-Besichtigungen mit den Gebäudeverantwortlichen konnte ein fundierter Gesamtüberblick über die beiden Gebäude erstellt werden. Hierbei wurden auch Thermografie-Außenaufnahmen der beiden Liegenschaften erstellt.
Zur Auswertung der Energieeffizienz werden die bisherigen Energiebezüge in eine einheitliche Datenerfassung überführt. Diese wird ab Beginn des KEM monatlich mit den relevanten Zählerständen gespeist. Ziel dieser Datenerfassung ist die kontinuierliche Überwachung des Energiebedarfs.
Basierend auf den Erkenntnissen der Besichtigung und der Analyse der Energiebedarfswerte wurden diverse Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und der Senkung des Energiebedarfs ausgearbeitet.
Hierzu gehören beispielsweise der Beleuchtungstausch sowie der hydraulische Abgleich zur effizienten und bedarfsgerechten Verteilung von Wärme. Beide Maßnahmen zeigen ein hohes Potenzial zur Effizienzsteigerung bzw. Energiesenkung und können durch vergleichsweise geringen zeitlichen und finanziellen Aufwand realisiert werden.

Beispiel gemeldet:02/2021 

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