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Kommunaler Klimaschutz: BMU baut Förderung aus

Das Bundesumweltministerium (BMU) erweitert die Kommunalrichtlinie zum Klimaschutz ab dem 1. Januar 2019. Die Vorgänger-Richtlinie ist noch bis zum 31. Dezember 2018 gültig.

Symbolbild Informationen

Mit der neuen „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld“ erweitert das Bundesumweltministerium (BMU) die Fördermöglichkeiten und den Kreis der Antragsberechtigten. Anträge im Rahmen der neuen Kommunalrichtlinie können ab dem 1. Januar bis zum 31. März 2019 und vom 1. Juli bis zum 30. September 2019 beim Projektträger Jülich (PtJ) eingereicht werden. Die Richtlinie ist bis Ende des Jahres 2022 gültig.

Was ist neu bei der „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld“?

Im Vergleich zur Vorgänger-Richtlinie entstehen nun verstärkt Fördermöglichkeiten in den Bereichen Mobilität, Abfall, Abwasser und Trinkwasserversorgung sowie Energie- und Umweltmanagement. Förderfähige Beispiele sind der Ausbau von Fahrradwegen, eine intelligente Verkehrssteuerung, emissionsarme Vergärungsanlagen, Energieeffizienzmaßnahmen in Klär- und Trinkwasserversorgungsanlagen und Sammelplätze für Grünabfälle. Bewährte Maßnahmen wie die Sanierung der Straßen- und Hallenbeleuchtung sind weiterhin förderfähig. Die Energieeffizienz-Anforderungen steigen allerdings.

Die neue Kommunalrichtlinie sieht auch die Erweiterung der Antragsberechtigten vor. So können beispielsweise Betriebe ab einer 25-prozentigen kommunalen Beteiligung ebenso wie Wasserwirtschaftsverbände, kommunale Entsorgungsunternehmen, Energieberaterinnen und -berater sowie Netzwerkmanagerinnen und -manager Anträge stellen. Besonders förderungsfähig bleiben finanzschwache Kommunen, Bildungsträger und Sportvereine.

Die Änderungen zielen auf kürzere Umsetzungswege ab und fördern Fokusberatungen. Zusätzlich werden Maßnahmen zum Aufbau und zur Pflege von Netzwerken zum kommunalen Austausch sowie Managementsystemen und anderen strategischen Maßnahmen unterstützt.

Die Kommunalrichtlinie vom 22. Juni 2016 („Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen“) ist noch bis zum 31. Dezember 2018 gültig. Die Förderschwerpunkte Klimaschutzmanagement und Energiesparmodelle sowie das Starterpaket für Energiesparmodelle können bis dahin beantragt werden.

Sie interessieren sich für die Kommunalrichtlinie und Antragsplattform? Dann klicken Sie doch weiter zum BMU oder Projektträger Jülich:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU):
Termine für eine Informationsveranstaltung in Ihrer Nähe oder im Web
Informationen zur Kommunalrichtlinie

Projektträger Jülich | Forschungszentrum Jülich GmbH (PtJ):
Hier geht es zur Antragsplattform (Antragstellung ab Januar 2019):