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Stromsparen mit Energielabeln: Mit dieser Broschüre haben Sie den Durchblick!

Wir nutzen heute so viele Elektrogeräte im Haushalt wie nie – da lohnt sich Stromsparen doppelt: Für den Geldbeutel und die Umwelt. Wie Ihnen Energie-Label und ein paar Tricks beim Sparen helfen können, zeigt eine neue Online-Broschüre.

Das EU-Energielabel ist eine Orientierungshilfe für Verbraucher. (Quelle: cm photodesign)

Staubsauger, Computer, Fernseher und Co: Elektrogeräte gehören Zuhause einfach dazu – sie erleichtern uns die Hausarbeit oder unterhalten uns. In vielen Haushalten gibt es sogar mehrere Computer, Fernseher oder Musikanlagen und so wächst der durchschnittliche Stromverbrauch langsam an; gleichzeitig sind die Strompreise in den vergangenen Jahren gestiegen. Für viele Verbraucher sind Energie- und Stromkosten daher längst zur „zweiten Miete“ geworden. Das belastet nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Denn wenn wir fossilen Strom nutzen, werden bei der Stromproduktion nach wie vor jede Menge klimaschädliche Treibhausgase frei.

Energiewende: Private Haushalte – also wir alle – sind wichtig für das Gelingen

Die rund 40 Millionen Haushalte verbrauchen etwa ein Viertel des gesamten Stroms in Deutschland und nehmen damit eine Schlüsselrolle für das Gelingen der Energiewende ein. Wie kann also der Einzelne, wie können Familien Strom sparen? Zum Beispiel durch eine gezielte Auswahl von energieeffizienten Neugeräten mit der Hilfe von Energielabels. Worauf es dabei ankommt und was noch beim Stromsparen hilft, zeigt eine neue Online-Broschüre des Bayerischen Umweltministeriums und der Verbraucher Initiative e.V..
Denn: Ein Durchschnittshaushalt kann seine Stromkosten um bis zu 50 Prozent senken. Beispiel Fernseher: Die effizientesten Geräte benötigen bis zu 70 Prozent weniger Strom als Modelle der schlechteren Energieklassen.

Von „A+++“ bis „G“: Das sagen uns die Energielabel

Seit 1998 werden energieverbrauchsrelevante Produkte in ganz Europa mit einem einheitlichen EU-Energielabel gekennzeichnet. Dadurch können Verbraucher Produkte hinsichtlich ihrer Energieeffizienz vergleichen und sich leichter für ein sparsameres Gerät entscheiden. Die Effizienzklassen A steht für einen niedrigen Energieverbrauch und die Skala reicht bis G (hoher Energieverbrauch).

Energielabel passen sich an technischen Fortschritt an – bei diesen Geräten ändert sich 2017 was

Aufgrund des technischen Fortschritts gibt jedoch zunehmend effizientere Geräte, weshalb das EU-Energielabel um drei weitere Klassen (A+, A++, A+++) erweitert werden kann. Dann entfallen die unteren Klassen, da auf den meisten Energielabeln nur sieben Klassen abgebildet werden. Zum Januar 2017 gibt es zwei wesentliche Neuerungen: Bei Fernsehgeräten verändert sich die Skala von A-G auf A++ bis E; bei Dunstabzugshauben müssen alle ab 2017 neu in den Handel kommenden Geräte mindestens die Energieeffizienzklasse E erreichen, die schlechtere Energieeffizienzklasse F entfällt.

Für alle, die noch mehr zum Stromsparen und zu Energielabeln wissen wollen, gibt es hier die ausführliche Broschüre zum Download und zum Bestellen:

Die Verbraucher Initiative e.V. und Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV):
Broschüre „EU-Energielabel in Bayern“