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Regionale Steuerung

Die regionale Steuerung des Zubaus von Erneuerbare-Energien-Anlagen soll dem Zweck dienen, Netzengpässe sowohl im Übertragungs- wie auch im Verteilnetzzu vermeiden, den Netzausbaubedarf insgesamt zu reduzieren und die Eingriffe im Rahmen des Netzengpassmanagements, z. B. Redispatch-Maßnahmen, zu minimieren. Die regionale Steuerung ist vor allem im Bereich Windenergie an Land relevant. Mit dem sogenannten Referenzertragsmodell (Umrechnung des anzulegenden Werts mittels eines Korrekturfaktors, um die Errichtung und den Betrieb von Windenergieanlagenauch an windschwächeren Standorten wirtschaftlich zu realisieren) sowie der Einrichtung und Ausgestaltung eines Netzausbaugebiets, in dem die Zuschläge in den Ausschreibungen für Windenergie an Land gedeckelt werden, existieren bereits einige Instrumentarien im Erneuerbare-Energien-Gesetz. Es wird diskutiert, die regionale Steuerung weiter zu verbessern. Im Gespräch ist z. B. eine Mindestquote für Süddeutschland bzw. ein entsprechender Bonus in den Ausschreibungen.