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Raumordnungsverfahren

In einem Raumordnungsverfahren (ROV) wird geprüft, ob raumbedeutsame Vorhaben (beispielsweise der Neubau einer Stromleitung) mit den Erfordernissen der Raumordnung und Landesplanung vereinbar sind (sog. Raumverträglichkeit). Die Grundlage dafür bildet die Entwurfsplanung des Übertragungsnetzbetreibers. Die landesplanerische Beurteilung als Ergebnis des Raumordnungsverfahrens ist in dem nachfolgenden Planfeststellungsverfahren zu berücksichtigen, hat jedoch keinen bindenden Charakter. Bei länderübergreifenden Leitungsvorhaben wird das Raumordnungsverfahren durch die Bundesfachplanung ersetzt.