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Pumpspeicherkraftwerk

In Pumpspeicherkraftwerken wird bei Stromüberschuss Wasser aus einem tiefer gelegenen Becken in ein höher gelegenes gepumpt. Überwiegt zu einem späteren Zeitpunkt der Strombedarf, findet eine Rückverstromung statt, indem das Wasser über das natürliche Gefälle wieder in das untere Becken geleitet wird, über eine Turbine einen Generator antreibt und dadurch Strom erzeugt. Ein Pumpspeicherkraftwerk kann eine regulierende Funktion im Stromversorgungssystem einnehmen, da es kurzfristig Strom speichern, aber auch liefern kann. Pumpspeicherkraftwerke sind die kostengünstigste Form der großtechnischen Stromspeicherung und haben mit ca. 80 % den höchsten Speicherwirkungsgrad. Nachteile sind die geringe Verfügbarkeit geeigneter Standorte und Akzeptanzprobleme in der Bevölkerung.