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Planfeststellungsverfahren

Das Planfeststellungsverfahren ist ein Verwaltungsverfahren, das für bestimmte gesetzlich festgelegte Vorhaben verpflichtend durchzuführen ist. Dies sind einerseits raumbedeutsame Vorhaben, wie z. B. die Errichtung von Kraftwerken oder Bahnhöfen, andererseits Infrastrukturmaßnahmen, wie z. B. Straßenbau oder Stromleitungen. Im Rahmen der Planfeststellung wird über die Zulässigkeit der jeweiligen Vorhaben entschieden und Planungen, etwa des Trassenverlaufs, konkretisiert und geprüft. Am Ende steht ein Planfeststellungsbeschluss, der mehrere sonst einzeln zu beantragende Genehmigungen bündelt. Grundlage der Planfeststellung bilden beim Bau von Stromleitungen das vorhergehende Raumordnungsverfahren bzw. die Bundesfachplanung.