Kontrast Gebärdensprachvideo Leichte Sprache Informationen zur Schriftgröße

Geothermie

Geothermische Energie wird auch als Erdwärme bezeichnet. Erdwärme ist eine Form gespeicherter bzw. durch radioaktive Zerfälle in der Erdkruste entstehende Energie unterhalb der Erdoberfläche. Geothermische Anlagen nutzen die Wärme dieser natürlichen Quelle in Form von oberflächennaher oder tiefer Geothermie zur Energiegewinnung (Wärme und Strom). Von der Tiefengeothermie, die zum Teil auch eine Erzeugung von Strom ermöglicht, spricht man bei der Nutzung von Wärme aus Tiefen zwischen 400 und 7.000 Metern. Die in der Regel durch Wärmepumpen erfolgende Nutzung von Erdwärme oder Grundwasser als Wärmequelle bis zu einer Tiefe von 400 Meter wird oberflächennahe Geothermie genannt.