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Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Im Gebäudeenergiegesetz (GEG) wird geregelt, welche Anforderungen Neubauten und Bestandsgebäude in Deutschland hinsichtlich ihrer Energieeffizienz einhalten müssen, welche erneuerbare Energien in welchem Umfang zum Einsatz kommen müssen und wie die Erstellung von Energieausweisen erfolgt. Das GEG legt den Energieeffizienzstandard der EnEV 2016 zu Grunde und fordert Wirtschaftlichkeit und Technologieoffenheit der Maßnahmen. Es löst mit Inkrafttreten am 1. November 2020 die bisherigen Energie-Regelungen - das Energieeinsparungsgesetz (EnEG), die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) - ab und bildet ein einheitliches, aufeinander abgestimmtes Regelwerk. Hintergrund für das GEG bildet die EU-Gebäuderichtlinie, die bis 2050 einen weitestgehend klimaneutralen Gebäudebestand fordert.