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Energieeffizienz

Die Energieeffizienz beschreibt das Verhältnis aus erzieltem Nutzen und zugehörigem Energieeinsatz. Drei Beispiele veranschaulichen das:

- Wärmepumpen können mit 1 kWh Strom ca. 4 kWh nutzbare Heizwärme liefern.
- Lüftungsanlagen mit Wärmeübertager können mit 1 kWh Strom 20 bis ca. 40 kWh Wärme aus der Abluft zur Vorwärmung kalter Frischluft nutzen.
- Gebäudedämmung: Hier können aus 1 Liter Erdöl, umgewandelt in Dämmstoffe an Hauswänden im Laufe der Gebäudenutzung, über 100 Liter Heizöl eingespart werden.
Eine Steigerung der Energieeffizienz kann grundsätzlich auf zwei Wegen erreicht werden. Bei gleichem Nutzen (z. B. einem geheizten Haus) muss der Energieverbrauch reduziert werden (z. B. durch Wärmedämmung). Wie auch beim Vergleich von Häusern mit unterschiedlichem Energieverbrauch zur Wärmeversorgung, lassen sich im Gerätebereich effiziente und weniger effiziente Geräte unterscheiden. Zum Beispiel kann man bei Heizungsanlagen die Effizienz anhand des Nutzungsgrads unterscheiden, bei elektronischen Geräten anhand des Jahresstromverbrauchs. Lässt sich der Energieeinsatz nicht oder nur sehr schwer verringern, kann die Energieeffizienz bei konstantem Energieeinsatz (z. B. für den Betrieb eines Biogas-Blockheizkraftwerks) durch einen zusätzlichen Nutzen gesteigert werden (z. B. durch Abwärmenutzung).