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Emissionsrechtehandel

Der Emissionsrechtehandel ist ein marktbasiertes Instrument zur Begrenzung der CO2-Emissionen. Dazu wird die Menge an Rechten zur Emission von CO2 und anderen Treibhausgasen, die z. B. während eines Jahres emittiert werden dürfen, begrenzt und ggf. entsprechend von Minderungszielen in den darauffolgenden Jahren verringert. Im Jahr 2003 haben sich die EU-Staaten auf die Einführung eines grenzüberschreitenden Handels mit CO2- Emissionsrechten geeinigt, dessen erste Handelsperiode 2005 begann. Die jeweils einer Tonne CO2 entsprechenden CO2-Zertifikate können von den Teilnehmern (hierzu verpflichtete Industrieunternehmen und Kraftwerksbetreiber) untereinander gehandelt werden, sofern sie die für sie maximal festgelegte Menge CO2 unter- oder überschritten haben.