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Bürgerenergiegesellschaft

Bürgerenergiegesellschaften entstehen in der Regel aus lokal oder regional verhafteten Initiativen mit dem Ziel, den Ausbau der erneuerbaren Energien vor Ort voranzutreiben. Bürger haben damit die Gelegenheit, auch direkt finanziell an der Energiewende zu partizipieren (siehe auch Bürgerbeteiligung). Eine beliebte Form der Bürgerenergiegesellschaften stellt die Energiegenossenschaft dar, aber auch andere Projektgesellschaftsformen sind möglich.
Bürgerenergiegesellschaften im Sinne des Erneuerbare-Energien-Gesetz sind Gesellschaften, die aus mindestens zehn natürlichen Personen als stimmberechtigten Mitgliedern oder stimmberechtigten Anteilseignern bestehen, bei denen mindestens 51 % der Stimmrechte bei natürlichen Personen liegen, die seit mindestens einem Jahr vor der Gebotsabgabe ihren gemeldeten Hauptwohnsitz in der kreisfreien Stadt bzw. im Landkreis haben, in der bzw. in dem die Windenergieanlage(n) entsprechend den Standortangaben im Gebot errichtet werden soll(en), und bei denen kein Mitglied oder Anteilseigner mehr als 10 % der Stimmrechte hält. Für Bürgerenergiegesellschaften gelten besondere Regelungen bei den Ausschreibungen für Windenenergie an Land.