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Benachteiligte Gebiete

Landwirtschaftlich benachteiligte Gebiete sind, auf Basis einer Definition der EU, Gebiete mit ungünstigen natürlichen Standortbedingungen, wie z. B. benachteiligte Agrarzonen, kleine Gebiete und Berggebiete, mit daraus resultierenden unterdurchschnittlichen Erträgen sowie einer geringen oder abnehmenden Bevölkerungsdichte, wobei die Bevölkerung überwiegend auf die Landwirtschaft angewiesen ist. Seit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2017 sind PV-Freiflächenanlagen mit einer Nennleistung über 750 kWp und bis maximal 10 MWp auf Acker- und Grünlandflächen in landwirtschaftlich benachteiligten Gebieten vergütungsfähig, wenn durch die Bundesländer eine entsprechende Rechtsverordnung erlassen wird. Bayern hat dies mit der sogenannten Freiflächenverordnung getan. Die Anfang 2019 für die Agrarförderung vorgenommene Neuabgrenzung der benachteiligten Gebiete hat keine Auswirkung auf die förderfähige Flächenkulisse, da sich das EEG durch einen statischen Verweis weiterhin auf den vorhergehenden Stand bezieht. Wo in Bayern landwirtschaftlich benachteiligte Gebiete ausgewiesen sind, kann im Energie-Atlas Bayern eingesehen werden.