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Ausschreibungen

Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz 2017 wurden die bisherigen, gesetzlich festgelegten Förderungsansprüche für Strom aus erneuerbare Energien für viele Anlagen durch wettbewerbliche Ausschreibungen abgelöst. Zu diesem Zweck führt die Bundesnetzagentur regelmäßig Ausschreibungen für Strom aus Windenergieanlagen an Land und auf See ab einer Leistung von 750 Kilowatt (kW), Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von minimal 750 kW und maximal 10 MW, Biomasse-Neuanlagen ab einer Leistung von 150 kW, KWK-Anlagen und innovative KWK-Systeme mit einer Leistung von minimal 1 kW und maximal 50 MW durch. Das sogenannte Ausschreibungsdesign regelt die Einzelheiten der jeweiligen Ausschreibung, z. B. die ausgeschriebene Leistung. Daneben finden technologieübergreifende Ausschreibungen für Windenergieanlagen an Land und Photovoltaik-Anlagen sowie Innovationsausschreibungen zur Erprobung neuer Preisgestaltungsmechanismen und Ausschreibungsverfahren statt.