Garmisch-Partenkirchen
Kombination von Grundwassersanierung der Altlast und geothermischer Nutzung
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Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Frau Dr. Eckstein ( 0721 ) 7507121 andy.eckstein@bundesimmobilien.de |
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besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt Grundwasser aus Sanierung wird für Heiz- und Kühlzwecke genutzt |
| Aufwand | Gesamtkosten | 195.000 € | |
Auslöser
Für den Neubau des Finanzamtes Garmisch-Partenkirchen wurde nach einem sinnvollen und kostengünstigen Energiekonzept gesucht. Als Lösung konnte die bestehende Grundwassersanierung in die geplante geothermische Grundwassernutzung integriert werden.
Durchführung
Das Finanzamt wurde auf dem Standort einer ehemaligen Wäscherei der US-Army errichtet. Durch die Wäscherei wurde im Grundwasser ein Lösemittel-(LHKW-) Schaden verursacht.
Das belastete Grundwasser wird über zwei Brunnen aus dem direkten Abstrom des Schadenszentrums und dem weiteren Grundwasserabstrom gefördert, über Nass-Aktivkohle gereinigt und anschließend der geothermischen Grundwassernutzung zugeführt.
Für die geothermische Grundwassernutzung wird dem geförderten Grundwasser die Wärme mittels Wärmetauscher entzogen. Danach wird das Wasser über Sickerbrunnen auf dem Grundstück rückgeführt
Die Grundwassersanierungsanlage und die Anlage zur geothermischen Grundwassernutzung wurden in den Keller des Neubaus verlegt, damit nach außen ein stimmiges Gesamtbild entsteht.
Verwirklicht wurde das Projekt durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Zusammenarbeit mit dem Freistaat Bayern bzw. dem Finanzamt Garmisch-Partenkirchen.
Projektlaufzeit
01/2011 -
2016: Ende des gemeinsamen Projektes; das Projekt "Nutzung von Grundwasser zu Heiz- und Kühlzwecken" soll erst nach Erreichen des Sanierungszieles enden
Energie in Bayern – Karten
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technische Hinweise
Struktur des Anteils (2011: 29,2%) erneuerbarer Energien an der Nettostromerzeugung in Bayern mehr
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