Freudenberg
Ein Beitrag vor Ort zum Umstieg auf 100% erneuerbare Energien
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Bürgerwind Region Freudenberg GmbH Matthias Knab Geschäftsführer ( 09627 ) 9245 - 68 info@buergerwind-freudenberg.de |
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besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt Bürger haben Einfluss auf die Energieversorgung von morgen und langfristig sichere Wertanlage - und das CO2-frei |
| Einsparungen | CO2 | ca 5.000 t / Jahr |
| Nutzen | Die beiden Anlagen erzeugen zukünftig jährlich zwischen 8 und 10 Millionen kWh nahezu CO2-freien Strom - mengenmäßig soviel, wie die gesamte Gemeinde Freudenberg jährlich verbraucht. Die CO2-Emmission im bundesdeutschen Strommix lag 2010 bei ca. 560 g / kWh; dies ergibt eine Einsparung von ca. 5.000 t CO2. | |||
| Aufwand | Externe Sachkosten | 7.500.000 € | |
| Interne Personalkosten | 10.000 Std. | ||
Auslöser
Die oft lautstark und polemisch geführte Diskussion im Jahr 2008 um einen geplanten Windpark durch einen Großprojektanten im LKR Amberg-Sulzbach erweckte den Anschein, als ob es nur "Windkraftgegner" gäbe. Als "kritische, aber konstruktive Windkraftbefürworter" gründeten daher als Gegenpol im Juni 2008 Andreas Wilczek, Heribert Wenkmann, Klaus Peter und Matthias Knab die "Gemeinschaft Bürgerwind Region Freudenberg".
Im März 2009 entstand daraus die "Bürgerwind Region Freudenberg GmbH". Durch die Gründung einer Betreibergesellschaft ein weiteres halbes Jahr später, der "Bürgerwind Freudenberger Oberland GmbH & Co.KG, wurde durch 16 Gründungskommanditisten genügend "Risiko-Kapital" bereitgestellt, mit dessen Hilfe das konkrete Projekt mit 2 Windkraftanlagen im Jahr 2011 realisiert werden konnte.
Durchführung
Über 200 Kommanditisten sowie zwei Energieversorger (regional: Stadtwerke Amberg; überregional: der Ökostrom-Anbieter "Naturstrom AG") haben sich mit einer Eigenkapital-Quote von insgesamt 50% an zwei Windkraftanlagen "Enercon E82-E2" mit Anteilen ab 5.000 EUR beteiligt.
Die von der "Bürgerwind Region Freudenberg GmbH" realisierten Bürger-Windkraftanlagen sind von vornherein als regionale Gemeinschaftsprojekte angelegt. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bietet die "historische Chance", die Energieversorgung zu dezentralisieren sowie Teile wieder zurück in Bürgerhand zu geben sowie die Projekte vor Ort umzusetzen.
Den Bürgern "gehören" damit die Anlagen, Sie haben damit ein Stück Einfluss auf die Energieversorgung von morgen. Und "nebenbei" bieten diese Anlagen eine langfristig sichere Wertanlage.
Für die Standortpacht wurde ein Flächenpachtmodell gewählt. Dies stellt sicher, dass nicht nur derjenige, auf dessen Grundstück ein Windrad steht, die Pacht erhält, sondern möglichst viele unmittelbar "betroffenen" beteiligt werden. Dies geht nicht ohne teilweisen Verzicht des Grundstückseigentümers. Im Gegenzug werden Schwierigkeiten und Unfrieden durch den "Neidfaktor" bereits im Vorfeld und auch später vermieden. Der "Dorffriede" bleibt gewahrt.
Tipps
Projektlaufzeit
12/2009 - 06/2012
Der Windpark ging am 1.12.2011 ans Netz, alle Restarbeiten sind bis Mitte 2012 erledigt.
Auszeichnung
01/2012 ZENker für Vordenker,Vorplaner,Vormacher bürgernaher Windkraft
verliehen von: Zentrum für Erneuerbare Energien (ZEN), Ensdorf
Energie in Bayern – Karten
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technische Hinweise
Struktur des Anteils (2011: 29,2%) erneuerbarer Energien an der Nettostromerzeugung in Bayern mehr
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