Berching
Vorzeigeprojekt für Energieeffizienz und ökologische Nachhaltigkeit in denkmalgeschützten Gebäuden
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Benediktinerabtei Plankstetten Frater Andreas Schmidt OSB Projektsteuerung ( 08462 ) 206 - 120 verwaltung@kloster-plankstetten.de |
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besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt 75 % Energieeinsparung bei Wärmeerzeugung + umweltfreundliche Entsorgung der ökologischen Baustoffe |
| Einsparungen | Energie | 1.700 MWh / Jahr | |
| Kosten | 100.000 € / Jahr |
| Aufwand | Gesamtkosten | 30.000.000 € | |
| Interne Personalkosten | 5.000 Std. | ||
| Bemerkungen | Ca. 10 % der Gesamtkosten verursachen die höheren Aufwendungen für ökologische Baustoffe und zusätzliche Dämmmaßnahmen. | ||
| 450.000 € | Zuschuss | ||
| Fördergeber | Bayer. StMUG | ||
Auslöser
Für das Kloster ist die Gesamtsanierung ein Meilenstein in der Klostergeschichte, denn seit dem Neubau der Klostergebäude in der Barockzeit (ca. 1690 - 1710) stellt dies die größte und teuerste Sanierunsmaßnahme dar. Neben der Behebung der statischen Schäden, insbesondere im Dachstuhlbereich, sowie der Sanierung der Grundmauern und Fundamente, möchten die Mönche eine klarere bauliche Abtrennung zwischen dem eigentlichen Klausurbereich und dem Gästehaus St. Gregor erreichen.
1995 wurde für die Abrtei eine Studie erstellt, um Einsparmöglichkeiten aufzudecken. Konventgebäude, Gästehaus St. Gregor, Abt-Maurus-Haus, Bibliothek, barockes Teehaus, Turnhalle, Gewächshäuser und die Klosterbuchhandlung wurden einzeln untersucht und Maßnahmen vorgeschlagen. Diese werden nach und nach umgesetzt.
1998 hat die Benediktinerabtei Plankstetten mit der Generalsanierung der historischen und unter Denkmalschutz stehenden Klostergebäude begonnen. Seit 2005 ist das Kloster mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege im Gespräch. In den Jahren 2006/2007 wurden als vorbereitende Maßnahmen, in Abstimmung mit dem Denkmalamt in München und mit Hilfe von Architekten, Ingenieuren und Fachleuten eine grundlegende Voruntersuchung und Schadensaufnahme der noch zu sanierenden Gebäudetrakte vorgenommen. Ein statisches Plangutachten, ein Nutzungskonzept und eine Kosteneinschätzung wurden erstellt.
Das Fazit lautete: Die Klostergebäude wurden zwar einige Male renoviert, aber nie von Grund auf saniert, so dass sich bei der Kostenschätzung gesamte Baukosten in einer Höhe von über 25 Mio. Euro ergaben. Um diese gewaltige Summe nicht auf einen Schlag finanzieren zu müssen, wurden drei Bauabschnitte festgelegt, die innerhalb eines Jahrzehnts sukzessive realisiert werden.
Durchführung
Der bewusste Umgang mit Energie ist eines der zentralen Themen für die Abtei. Deshalb versucht man auch bei der Sanierung - wo es möglich und wirtschaftlich tragbar ist - durch Investitionen den Energieverbrauch zu senken:
Tipps
Im Vorfeld gute und fundierte Bestandsaufnahme und Machbarkeitsstudie erstellen. Planungsteam für das Anliegen gewinnen und motivieren.
Stolpersteine
Viel Überzeugungsarbeit beim Landesamt für Denkmalpflege erforderlich.
Projektlaufzeit
01/2009 - 12/2019
Mit der Generalsanierung wurde bereits 1998 begonnen. Seit 2009 läuft nun die Gesamtsanierung Teil II, die bis 2019 abgeschlossen werden soll.
Energie in Bayern – Karten
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technische Hinweise
Struktur des Anteils (2011: 29,2%) erneuerbarer Energien an der Nettostromerzeugung in Bayern mehr
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